Sonntag, 28. September 2014

Sofa-Sonntage

Freitag und Samstag waren wir so viel (aber auch schön) unterwegs, dass ich heute das Nichtstun sehr genießen kann. Ich habe mir für die Yoga-Stunde den Wecker gestellt, um 11 gab es ein leckeres Familienfrühstück und gegen 12 ist jeder seines Weges gegangen. Das Kind ist draußen spielen gegangen, der Mann wäscht das Auto und mein Weg hat mich auf´s Sofa geführt. Und da sitze ich noch. Habe mir eine Yankee Candle (Lake Sunset) angezündet, einen Tee gekocht und surfe eine Runde durch´s Internet, um mich in Sachen Deko und Wohnen und angemessenes Taschengeld für beinahe 12 Jährige inspirieren zu lassen. Gleich wollen wir noch ein bisschen im Wald spazieren gehen und heute Abend wird groß gekocht. Mit Nachtisch (hat das Kind gewünscht).

Einen ebenso schönen Sonntag wünsche ich euch.

Mittwoch, 24. September 2014

Anschirren, einspannen, anjochen

So lautet die Übersetzung des Verbes "yui" aus dem Sanskrit, von dem das Wort "Yoga" abgeleitet wird.

Meine Yoga-Lehrerin sagt, "Yoga" bedeutet "Arbeit". Andere sagen, "Yoga" ist ein Synonym für "Einheit". Ich persönlich empfinde Yoga als eine Kombination aus all dem. Es ist Arbeit, aber eine gute. Es verbindet Körper und Geist zu einer Einheit und es erdet mich ungemein. Die kontinuierliche Wiederholung der Asanas, wenn auch nur wöchentlich, stärkt mich. Nicht nur körperlich. 

Heute habe ich einen Kopfstand geschafft, deshalb erzähle ich euch überhaupt davon. Ich übe schon seit 3-4 Wochen ein Mal wöchentlich zu Hause und habe gemerkt, wie es von Woche zu Woche besser gelang. Heute habe ich ihn ein paar Sekunden halten können und das Gefühl war unbeschreiblich.

Dass ich einen Kopfstand geübt habe, interessiert vermutlich die Wenigsten, aber was ich eigentlich damit sagen möchte, ist: Es lohnt sich. An sich zu arbeiten lohnt sich. 

Und für die, denen das zu doll ist, gibt es einfach ein Foto von meinem derzeitigen Lieblingsfrühstück. Selbstgebackenes Brot mit Ziegenfrischkäse und Feigen. Kann ich nur empfehlen!



Dienstag, 9. September 2014

Yes!

Es ist ein wahrhaft triumphales Gefühl, wenn man schon lange seinen Handyvertrag kündigen möchte und rein zufällig am letzten Tag der Frist morgens intuitiv die Vertragspapiere raus sucht. Wie großartig, dass ich ausgerechnet das nicht auf morgen verschoben habe.

Ansonsten ist heute mein produktiver Tag. An meinen zwei freien Tagen versuche ich immer an einem alles Doofe zu erledigen und den anderen zu genießen. Natürlich genieße ich auch den ersten freien Tag, weil ich da z.B. im Schlafanzug die Buchhaltung für meine Mama erledigen kann und mich bei meinem Einkauf (dann schon angezogen) nicht hetzen muss, aber da muss ich eben Sachen erledigen, Wäsche waschen, aufräumen, etc. Mittwochs Vormittag mache ich ausschließlich Sachen auf die ich Lust habe (meist nur ewig im Bett rumliegen und im Internet surfen oder lesen). Wenn das Kind dann aus der Schule kommt, fahren wir zu meiner Mama ins Bistro und essen gemeinsam zu Mittag, danach erledigen wir zu Hause die Hausaufgaben und meist ist es dann schon so spät, dass ich mit dem Kochen beginnen muss. Da ich montags und donnerstags aber so spät nach Hause komme, dass der Mann sich um das Abendessen kümmern muss, freue ich mich eigentlich immer darauf. Morgen muss ich allerdings vorkochen, weil wir im Fitnessstudio nun endlich wieder einen Tai Bo Kurs haben, auf den ich mich ganz wahnsinnig freue.

Meine To Dos für heute habe ich beinahe erledigt. Ich muss nur noch die Anmeldung für den Fußballverein des Kindes ausfüllen, Wäsche in den Trockner packen und eine 2. Ladung falten. Vielleicht springt auch noch ein halbes Stündchen mit Zeitschrift auf der Hollywoodschaukel für mich raus. Was steht bei euch noch auf dem Programm?

Freitag, 5. September 2014

TGIF

Diese Woche hatte es wirklich in sich (deswegen musste ich auch drei Paar Schuhe kaufen). Umso mehr freue ich mich, dass ich nun hochoffiziell das Wochenende einläuten darf. Gleich fahre ich nur noch schnell zum EMS-Training und danach kann der gemütliche Teil des Freitags beginnen. Der Mann holt uns heute noch bei Ikea die lang ersehnte neue Matratze und ich verspreche mir für diese Nacht einen königlichen Schlaf.

Nach zwei Wochenenden auf Achse freue ich mich auf viel Zeit mit meinen Männern, auf Faulenzerei auf dem Sofa, einen Waldspaziergang, viel leckeres Essen, ein spannendes Buch und das morgige Betriebsfest in der Firma des Mannes. Er ist seit Juli in einem neuen Unternehmen und ich kenne bisher weder Kollegen noch Chef.

Was steht bei euch so auf dem Programm?

Dienstag, 2. September 2014

Emanzipation

Wenn man selbst gestern einen 12,5 Stunden Tag im Büro hinter sich gebracht hat und heute an seinem freien Tag freiwilig aufsteht, um ihm das Hemd zu bügeln. Na gut, eigentlich bin ich des Kindes wegen aufgestanden.

Seitdem genieße ich die herrschende Ruhe, habe zwei Paar Schuhe gekauft, ein Käsebrot gegessen, den Abwasch erledigt, die Bügelwäsche vernichtet (ich hasse bügeln!) und grübele nun darüber nach, was ich die kommenden Tage kochen soll. Der große Vorteil meines Jobs ist nämlich, dass ich meine 30 Wochenstunden auf 3 Tage verteilen kann und momentan dienstags und mittwochs frei habe bzw. Hausfrau spiele.

Was kommt denn bei euch heute auf dem Tisch?