Mittwoch, 30. Januar 2013

Aller Anfang...

...ist schwer. Das Gespräch ist ganz gut verlaufen und nach einem Probetag, der ganz furchtbar war und einem zweiten Probetag, der schon deutlich besser lief, haben wir uns auf eine bezahlte Probewoche geeinigt, weil die Arbeit zum einen sehr komplex ist und zum anderen sowohl das Vertrauensverhältnis als auch die stimmende Chemie absolute Grundvoraussetzungen sind. Wenn´s zwischenmenschlich nicht passt, kann man diesen Job nicht machen.

Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob es das Richtige für mich ist. Es ist sehr spannend, interessant und furchtbar anstrengend sich in ein ganz neues und zudem so komplexes Arbeitsfeld einzuarbeiten, aber es klappt jeden Tag etwas besser und macht mir auch ein bisschen Spaß. Ob ich mich dort richtig einleben und wohlfühlen kann, weiß ich allerdings noch nicht.

Der männliche Teil dieser Familie hat sich Anfang der Woche dann auch den allerbesten Zeitpunkt ausgesucht, um krank zu werden. So konnte der Mann aber zumindest guten Gewissens zu Hause bleiben und das kränkere Kind hüten. Männer und Schnupfen und so... Es geht beiden auch schon viel besser und das Kind konnte heute wieder zur Schule gehen. Ich bin gerade einfach nur froh, dass sich was tut und alles halbwegs gut ist, wie es ist. Zum Nähen, dem Sport, oder irgendeiner anderen tollen Freizeitbeschäftigung komme ich momentan allerdings nicht. Lediglich durch John Irving`s "Bis ich dich finde" quäle ich mich nebenher recht tapfer. Ich bin großer Irving Fan, aber dieses Buch zieht sich wie Kaugummi und ist stellenweise regelrecht abstoßend. Vor lauter Respekt dem Autor gegenüber, kann ich es dennoch nicht in die Ecke pfeffern.

Freitag, 18. Januar 2013

Dürfte ich...

... heute um eure Daumen bitten? Um 14 Uhr wären sie besonders nötig, denn da habe ich das Vorstellungsgespräch. Bis jetzt bin ich noch nicht nervös, sondern freue mich eher, dass endlich etwas passiert, aber das kommt sicher noch.

Montag, 14. Januar 2013

Der Start ins neue Jahr

Beruflich läuft das gerade alles nicht so, wie geplant. Eigentlich sollte ich zum 15.01. einen neuen Job beim Premium-Automobilhersteller beginnen, für den ich die letzten 2,5 Jahre recht erfolgreich selbstständig tätig war. Nach langem Hin und Her stellt sich der Betriebsrat quer und letzte Woche Donnerstag habe ich dann erfahren, dass es vermutlich doch nicht klappt. Super. 5 Tage vor dem Start. Ich bin aus allen Wolken gefallen und habe die Welt nicht mehr verstanden. Panik hat sich breit gemacht.

Heute, nach einem (trotzdem) schönen Wochenende mit nicht allzu viel Grübelei, sehe ich überhaupt nicht mehr schwarz. Klar, das ist doof gelaufen und ich muss nun schnell etwas anderes finden, aber wer weiß, wozu es gut ist? Mit der Einstellung habe ich heute früh die Augen aufgeschlagen.

Manchmal gibt es ganz wunderbare Schicksalsfügungen. Ich habe am Wochenende einen ehemaligen Geschäftspartner angeschrieben und um ein Referenzschreiben über unsere gemeinsame Zeit gebeten und als ich heute mein e-mail Postfach geöffnet habe, war da eine wundervolle Mail, aus der sich quasi eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch für einen seeeehr spannenden Job ergeben hat.

Gedrückte Daumen nehme ich übrigens sehr gerne entgegen :-).

Mittwoch, 9. Januar 2013

Ein Haut-Update

Wie ihr wisst, habe ich in den letzten 1,5 Jahren unter extremen Hautproblemen gelitten und heute möchte ich euch gerne ein Update geben.

Das Drama ging im Herbst 2011 los, ein paar Monate nachdem ich meinen Entschluss, künftig auf hormonelle Verhütung zu verzichten, in die Tat umgesetzt habe. Erst hatte ich nur ein paar Unreinheiten, große Poren, ölige Haut und wenige Pickel, woraufhin ein Dermatologe mich zur medizinischen Kosmetikerin schickte und mir Microdermabrasion empfohlen hat. Bei Interesse kann man meine Erfahrungen damit hier, hier oder auch hier nachlesen. Unter´m Strich und mit Abstand muss ich sagen, dass man bei bestehenden Unreinheiten von Microdermabrasion defintiv absehen sollte, da sonst durch die Behandlung Microverletzungen entstehen können und die Unreinheiten bzw. die Entzündungsherde tiefer in die Haut eindringen. Zumindest habe ich Anfang 2012 unglaublich stark mit schlimmen Unterlagerungen zu kämpfen gehabt, die ich in meinem Leben nie zuvor hatte, als ich von der medizinischen Kosmetikerin zur Douglas Beauty Lounge gewechselt habe. Dort bin ich recht schnell auf Dermalogica-Produkte aufmerksam geworden, die ich seitdem ausschließlich benutze. Die Produkte sind hochpreisig und da es sich um eine Systempflege handelt, ist es auch ratsam, seine Pflege komplett umzustellen. Es gibt aber Starterkits, wo der Testlauf preislich nicht so weh tut. Anfangs war ich skeptisch, weil ich nicht so viel Geld für Pflege ausgeben wollte, aber mittlerweile habe ich mich mit den Preisen recht gut arrangiert, da ich bei einem Produktkauf meine 1 stündige Reinigungsbehandlung gratis bekomme und wenn man so rechnet, sind die Produkte gar nicht mehr so teuer (außerdem sehr ergiebig).

Heute, nach nichtmal einem Jahr, ist meine Haut wieder normal. Nicht pfirsichzart und rein, aber normal. Ich habe selten noch kleine Unreinheiten, muss regelmäßig ein Mal im Monat zur Ausreinigung und brauche viele Masken, um sie in Schach zu halten. Ich habe ein paar wenige Aknenarben, die aber nach und nach verblassen und muss mir nicht morgens als erstes eine Schicht Foundation ins Gesicht schmieren, weil ich mich sonst vor meiner Familie schäme. Ich genieße mein Leben wieder ganz anders, als noch vor einem Jahr.

Wenn man nicht betroffen ist, kann man es sich vermutlich nicht vorstellen, aber Akne ist für die Betroffenen wirklich ein großes Problem. Sie ist eine mega Problemzone mitten im Gesicht, die man beinahe durch nichts kaschieren kann und die viel Lebensfreude und Energie frisst, weil man kaum noch Lust hat, unter Leute zu gehen. Sie hemmt dich auf der Arbeit, während des Sports und beim Ausgehen. Gerade wenn die Sonne scheint, willst du dich nur verstecken, weil sie jeden Makel ins hellste Licht rückt, den Schwimmbadbesuch versucht man zu vermeiden und ungeschminkt am Frühstückstisch zu sitzen, ist nur mit Scham zu ertragen. Ich bin so froh, dass ich dieses Kapitel hinter mir habe und wünsche allen Betroffenen viel Zuversicht und Linderung.

Yoga Pants

Schon lange suche ich eine bestimmte Art von Yoga Pants oder Homewear Pants, die lang genug, eng genug und absolut bequem sein soll. Ich hatte mal eine von h&m, die ich heiß und innig geliebt habe. Die hat der Mann aber, bei einem seltenen Versuch Wäsche zu waschen, in den Trockner gesteckt und danach war sie mir leider viel zu kurz.

Da ich noch Urlaub habe und gestern nicht so richtig was mit mir anfangen konnte, hab ich frisch und fröhlich drauf los geschneidert - frei nach Schnauze und ohne Schnittmuster. Das hier ist dabei heraus gekommen:


Ich habe grauen Stretch-Jersey verwendet und eine passende Sporthose als Orientierungshilfe benutzt. Das Ergebnis ist von vorne super. Von hinten sitzt die Hose okay, aber nicht perfekt, da ich mein Hinterteil anscheinend zierlicher geschätzt habe, als es in der Realität ist. Dafür ist der Umschlagbund zu weit und steht hinten etwas ab. Ich werde heute noch ein bisschen daran werkeln und hoffe, dass ich nicht alles schlimmer mache. Jedenfalls ist die Hose alles andere als schlecht und ich bin absolut zufrieden.

Ein Tragebild mit Kuschelsocken. In Ermangelung eines Fotografen, musste ich mir dabei leider selbst helfen.




Ich nähe gerne einfach drauf los und schaue, was dabei raus kommt. Ärgerlich ist nur, dass ich dabei nie ein Schnittmuster anfertige, weil ich nicht damit rechne, dass das Ergebnis mir auch wirklich gefallen wird.

Sonntag, 6. Januar 2013

Ein frohes neues Jahr!

Das wünsche ich uns allen. Wie meins wird, weiß ich noch nicht- es hat allerdings nicht schlecht begonnen.