Freitag, 13. Juli 2012

Fitness-Fazit

Ich hatte nach über 1,5 Jahren mal wieder einen Fitness-Check im Studio und hier ist das Ergebnis:

Ich war selbst recht baff, denn so gute Werte hätte ich ehrlich nicht erwartet. Den Weg nach Hause habe ich quasi hüpfend und Sporttasche-schwingend, mit einem dämlichen Grinsen im Gesicht, zurückgelegt. Wie ihr wisst, mache ich viel Sport. Sehr viel Sport. Ich trainiere 4x die Woche und das gerne. Ich gehe dienstags zum EMS-Training (erstes Training hier nachzulesen, Zwischenbilanz hier), mittwochs laufe ich 10 km (z.B. hier), donnerstags mache ich einen "Fatburner"-Kurs (doofer Name, aber toller Kurs: 30 min Cardio und danach 30 min Kräftigung auf der Matte), danach 1 Stunde Yoga, samstags ein weiterer Kurs und danach etwas Gerätetraining.

Ja, ich mache das auch für einen tollen Körper und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mir dieser nicht wichtig ist. Aber mein Ziel ist es nicht, wie ein Hungerhaken auszusehen oder Size Zero zu tragen, sondern mich halbwegs straff und fit und vor allem wohl in meiner Haut zu fühlen. Ich habe schon immer Sport getrieben, in meiner Kindheit und Jugend 3x die Woche Ballett getanzt und die körperliche Herasuforderung, das Erreichen von Zielen (und auch manchmal körperlicher oder mentaler Grenzen) ist ein Gefühl, dass ich nie missen wollen würde. Kurz: Sport ist wichtig für mich, für mein Wohlbefinden und innere Ausgeglichenheit, für mein Selbstbewusstsein und vor allem mein Selbstvertrauen (in meine Stärken und meine Belastbarkeit). Ich würde mich nicht quälen und martern, nur um einem Schönheitsideal hinterher zu rennen. Ich würde nie hungern, um in eine kleinere Jeansgröße zu passen. Ich lege viel Wert auf ausgewogene Ernährung und versuche, Süßigkeiten und übermäßig viel Fett nur in Maßen bzw selten zu essen (am Wochenende esse ich alles und achte nicht darauf, da wird wirklich geschlemmt), aber ich nehme absolut immer die Kalorien zu mir, die mein Körper am Tag auch braucht.

Mich macht es trauirg, wenn ich bei Twitter, Youtube oder auf Blogs lese, wie viele wunderhübsche Mädels an sich zweifeln und sich in ihren Körpern unwohl fühlen und deswegen möchte ich noch mal auf diesen Post verweisen: Ode an die Weiblichkeit. Lesen und hinter die Ohren schreiben (ja, auch ich noch mal hinter meine eigenen)!

Wir sind jetzt jung (mehr oder weniger) und so gut, wie wir jetzt aussehen, werden wir es vermutlich so schnell nicht wieder tun. Wir sollten uns so lieben, wie wir sind :-). Jetzt. In dem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Tag!

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