Sonntag, 8. April 2012

Geschafft!

Die Fastenzeit ist überstanden und ich habe in den letzten Wochen wirklich nicht genascht und komplett auf Weißbrot verzichtet. Es gab auch keinen normalen Zucker, also keine gesüßten Joghurts, süße Hauptseisen o.ä., dafür aber jede Menge Obst. Mir ist der Verzicht merkwürdigerweise noch nie so leicht gefallen wie in diesem Jahr, dennoch habe ich mich wie ein kleines Kind auf die heutigen Stücke (!) Kuchen gefreut, die ich mit großem Genuss verspeist habe.

Hier ein Archivbild meines Lieblingskuchens (ich war wieder mal zu gierig, um zu knipsen):



Fazit: Ich bin fast ein bisschen wehmütig, dass die Fastenzeit vorbei ist. Der Verzicht fiel mir, wie gesagt, nicht schwer und mein Körper gefiel mir schon lange nicht mehr so gut wie in den letzten Wochen. Ich passe wieder sehr problemlos in meine alte Jeansgröße 28/34 und habe nicht das Gefühl Walle-Walle-Oberteile tragen zu müssen, um meinen Bauch und die Hüften zu kaschieren. Das ist natürlich in erster Linie dem vielen Sport und der generell ausgewogenen Ernährung zu verdanken, aber ganz unbeteiligt wird der Zucker-Entzug nicht gewesen sein. Mein Plan ist, unter der Woche so weiter zu machen wie bisher und nur an den Wochenenden zu sündigen. Das Weißbrot werde ich mir weiter klemmen, weil es mir wirklich überhaupt nicht fehlt und mir Roggenbrötchen zu Wochenendfrühstück ohnehin viel besser schmecken. Kate Moss hat mal gesagt, dass nichts so gut schmeckt, wie dünn zu sein. Das würde ich so nicht unterschreiben, weil Essen für mich Genuss bedeutet und Genuss ist Lebensqualität. Sich in seinem Körper wohl zu fühlen, ist allerdings auch eine feine Sache, deshalb lohnt sich etwas Disziplin und Genuss in Maßen auf jeden Fall. Und so ein Stück Kuchen schmeckt nach einer gewissen Abstinenz auch drei Mal so gut!

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