Freitag, 27. November 2009

Sie ist da!

Der Abend ist gerettet *ganzdollfreu*!

Freaky Friday

Was für ein stürmischer, nasser Tag das heute ist! Als ich die Kinder zur Schule gebracht habe, herrschte richtige Weltuntergangsstimmung mit Sturm und Platzregen, bei beinahe nächtlicher Dunkelheit.

Kein unangenehmes Wetter, wenn man zu Hause bleiben kann. Zum Tee trinken, lesen und auf dem Sofa lümmeln sogar optimal. Aber das kann ich mir heute leider nicht erlauben, denn folgendes möchte in den nächsten Stunden unbedingt erledigt werden.

To Do:

- zum Sport fahren
- noch etwas arbeiten
- den Abwasch erledigen
- staubwischen, staubsaugen, putzen
- Wäsche waschen und aufhängen
- Plätchenrezepte raussuchen und Einkaufsliste machen
- Altglas und Pfandflaschen wegbringen
- die weltbeste Mutter abholen
- den Wochenendeinkauf erledigen
- um 15 Uhr das Kind abholen
- Plätzchen backen
- die Wohnung ein bisschen schmücken
- ein tolles Abendessen zaubern
- inständig hoffen, dass sie 2. Staffel Grey´s Anatomy heute endlich in der Post ist, damit der Abend gerettet ist

Also, dann mal los. Und keine Müdigkeit vorschützen *gähn*.

Donnerstag, 26. November 2009

Stolz und Vorurteil?

Es ist schon Donnerstag und das ist ein unglaublich befreiendes Gefühl. Nicht, dass die Woche schon geschafft wäre - neben einem vollgepackten Verlagstag morgen stehen mir noch 2 Schichten im Fitnessstudio am Wochenende bevor. Bei uns um die Ecke hat nämlich vor Kurzem ein wunderschönes Frauen-Fitnessstudio eröffnet, in dem ich nun ab und an als Aushilfe arbeite.

Aber das "Schlimmste" hab ich schon hinter mir. Einen großen Berg Arbeit habe ich in den letzten Tagen weg geschafft. Zwei nervenaufreibende Meetings, von denen eins im Streit endete, habe ich hinter mich gebracht. Zwei Gesellschafter haben wir in den letzten Monaten verloren, aber langsam ist Land in Sicht. Und neben den ganzen Zweifeln und neben der Unsicherheit über die Zukunft, bin ich auch ein wenig stolz. Stolz auf das, was wir im letzten Jahr geschafft haben. Stolz auf unsere Produkte und darauf, dass sie vom Handel angenommen werden. Stolz darauf, dass der Verlagsname einen Bekanntheitsgrad erlangt.

Manchmal denke ich, es könnte doch klappen. Dass der Erfolg kommen wird, dass sich die harte Arbeit lohnt. Dass eben alles im Leben seine Zeit braucht. Wär doch schön, wenn nicht alles umsonst gewesen wäre...

Dienstag, 24. November 2009

Daumen gebraucht

...für mein kleines, altes Autochen.

Heute erfahren wir, ob noch eine Reparatur möglich war und wenn wir gaaanz großes Glück haben, kriegen wir es auch heute schon wieder. Dann wäre ich glücklich, weil ich zum Sport könnte und der Mann wäre glücklich, weil ich nicht mehr übellaunig wäre und weil ich einkaufen könnte, um für ihn zu kochen und das Kind wäre glücklich, weil es glückliche Eltern hat und morgen früh nicht mit Ranzen und 2 Turnbeuteln bepackt zur Schule laufen müsste.

Apropos laufen: ich geh dann mal zu Fuß durch den strömenden Regen, die Kinder abholen *grmpf*.

Montag, 23. November 2009

PMS a.k.a. Beziehungskiller

Allein durch die Erkenntnis über die Tatsache, dass Hormone eine so unglaubliche Auswirkung auf unser Wohlbefinden haben, lasse ich mich dazu hinreißen, hier ausnahmsweise Intimitäten zu erzählen.

Ich habe dieses Wochenende schon wieder gestritten. Durch einen Zufall habe ich eine Regelmäßigkeit entdeckt und beim Nachrechnen und -denken ist mir etwas schrecklich bewusst geworden: Ich glaub, ich werde in den 7 Tagen vor den Tagen zu so etwas ähnlichem wie Hulk. Ein vor Wut schäumendes, männerhassendes, antriebsloses, streitsüchtiges Wesen.

Wie peinlich. Aber bitte nicht weitersagen.

Donnerstag, 19. November 2009

Tief

Ich fühle mich schwer. Schwer im Kopf und schwer im Herzen.

Der Muckel ist seit 2 Tagen krank (zum Glück nichts Ernstes, bloß eine Erkältung) und hat mir so 2 Tage voller Ruhe, aber eben auch viel Zeit zum Nachdenken beschert. Die Situation auf der Arbeit frisst mich auf. Die Sorge, wovon ich ab Januar meinen Lebensunterhalt bestreiten soll, wenn alles sich so entwickelt wie es sich die letzten Monate herauskristallisiert, macht mir Angst.

Es kostet Kraft, dieses ständige Grübeln. Es kostet Nerven. Es kostet Zeit. Es kostet Lebensfreude.

Und es macht mich wütend -auf eine infantile, bockige Weise, weil ich ja eigentlich weiß, dass niemand die Schuld trägt und dass ich eigentlich in einer nahezu priviligierten Situation im Vergleich zu den Kollegen bin.

Es ist ein mieses Gefühl tief in mir drin. Ich stehe an einer Weggabelung und kenne den richtigen Weg nicht und aus lauter Angst, den falschen zu wählen, bleib ich einfach stehen.

Und warte.

Worauf?

Sonntag, 15. November 2009

Hallo Sonntag

Der Schatz ist gerade weggefahren und kommt erst heute Abend wieder. Und so, wie ich Freitagabend die Zeit mit ihm alleine genossen habe, so freue ich mich heute auf den Tag alleine mit dem Muckel.

Nach dem Sport wollen wir Basteln, den Drachen Kokosnuss hören und im Wald spazieren gehen. Vielleicht besuchen wir auf dem Rückweg noch die weltbeste Mutter/ Oma und lassen uns von Kakao und Kaffee aufwärmen.

Ich mag Sonntage. Diese Unaufgeregtheit, dieser erlaubte Müßiggang und die einhergehende angenehme Trägheit sind etwas ganz besonders schönes für mich und das absolute Kontrastprogramm zu unserer Woche. Das einzig doofe ist immer, dass der Tag viiiel zu kurz ist.

Freitag, 13. November 2009

Heute war ein mieser, mieser Tag, aber der Abend verspricht dafür umso besser zu werden.

Der Muckel möchte bei seinem Freund übernachten und so gibt es heute nach langer Zeit mal wieder einen Abend nur für uns zwei. Gleich wird Asiatisch gekocht, dazu Wein getrunken und erzählt und dann kuscheln wir uns auf´s Sofa und schauen zwei (!) Filme an.

Ich freu mich so, dass du heute Zeit für mich hast. Ich hab dich nämlich schrecklich vermisst...

Donnerstag, 12. November 2009

Selbstdisziplin grüßt Schönheitsideal

Ich geh dann mal zum Sport *grummel*, aber ich schwöre: Wäre ich ganz allein auf diesem Planeten, ich wäre wohl eine wirklich fette Frau, die sich jedem Genuss hingeben würde und nur das täte, worauf sie Lust hat.

Mittwoch, 11. November 2009

Ein befreiendes Gefühl:

Dinge auf To-Do Listen abhaken, deren Erstellung schon ein beklemmendes Gefühl und schlaflose Nächte verursacht haben.

Dienstag, 10. November 2009

Mit 28 Jahren...

...da fängt das Leben an *träller*.

Wir haben Geburtstag gefeiert (meinen) und das sogar mal schön. Das gab´s die letzten Jahre nämlich irgendwie nicht. Die weltbeste Mutter lebt ja  nun erst seit März diesen Jahres wieder in deutschen Gefilden, der Mann hat nie frei bekommen und ich hatte jedes Jahr so viel um die Ohren, dass ich nichts anständiges planen konnte. Aber dieses Jahr habe ich meinen Geburtstag mal wichtig genommen und es hat sich sehr gelohnt. Der Muckel musste als schulpflichtiges Kind leider in die Schule und hat uns damit ein paar kinderlose Stunden beschert, die der Schatz und ich erst in der "Körperwelten" Ausstellung und später mit einem anschließenden Stadtbummel verbracht haben.

Nach der Schule gab´s Kaffee und Kuchen mit Muckel und Oma und schöööönen Geschenken, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:


Die Idee für dieses T-Shirt habe ich dem Schatz vor gefühlten 100 Jahren mal abends im Bett erzählt als wir über die unzähligen Motto- bzw. sinnfreien Sprüche-Shirts, die zum Teil so im Umlauf sind, gesprochen haben. Ich hab mich so gefreut, dass er für mich unter die T-Shirt Designer gegangen ist und war mächig überrascht.


Ein noch schöneres Geschenk ist allerdings dieser wundervolle Brief. Das "=" zwischen den Zahlen bedeutet übrigens, dass man sie sich in umgekehrter Reihenfolge denken muss.

Der glitzernde Abschluss ist dieses schmucke Stück gewesen. Das Bild ist leider etwas unscharf:


Abends waren wir sehr lecker beim Spanier essen und nachdem wir die Oma heimgefahren haben und den Muckel ins Bett gebraht haben, haben wir uns noch "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" auf DVD angesehen. Sooo schön.

Nachdem der Morgen von einigen Turbulenzen geprägt war, haben wir am Samstag alles hübsch hergerichtet, einen Großeinkauf gemacht und am Abend eine tolle Party mit vielen Leuten, gutem Essen und reichlich Getränken gefeiert. Es war ein rundum schöner Abend, der mir erneut verdeutlicht hat, wie viel öfter wir doch unsere Freunde treffen sollten und wie schön es ist, dass es sie gibt.