Mittwoch, 19. August 2009

Der kleine Muckel ist in der Schule

*schnief* und ich bin heute sowas von sentimental.

Die Einschulungsfeier gestern war sehr schön. Der Gottesdienst, die Feier in der Schule, die erste Schulstunde, der Besuch in der Nachmittagsbetreuung, die Schultüte und die Geschenke, das Mittagessen mit allen Großeltern in dem Restaurant an der Sieg und das anschließende Steinewerfen in den Fluss haben dem kleinen Menschen gestern viel Spaß gemacht. Es war wirklich ein schöner Tag, genau so, wie er sein sollte. Und ich hab auch gar nicht geheult. Gestern. Heute schon.

Ein wirklich komisches Gefühl ist es, wenn der kleine Kerl sich zum ersten Mal mit allen Utensilien bewaffnet und sich vom Papa zur Schule bringen lässt. Nun sitzt er da und gleich beginnt die erste Musikstunde seines Lebens, Religion hat er schon hinter sich (" Mama, aber ich glaub doch gar nicht an Gott" begleitet von einem empörten Gesichtsausdruck), nach dem gestrigen Gespräch beim Abendessen waren wir uns aber einig, dass kein Mensch auf der Welt sich über die Existenz/Nicht-Existenz von Gott oder dem Weihnachtsmann sicher sein kann (an den glaubt er nämlich sehr wohl) und dass es sich lohnt, sich erstmal zu informieren, bevor man sich dazu eine Meinung bildet.

Nun liegt noch ein langer, schrecklich stiller Tag vor mir. Die Ferienzeit ist vorüber, der Mann ist seit heute wieder arbeiten, der kleine Mensch ist in der Schule und ich sollte diesen riesen, riesen, riesen Berg Arbeit auf meinem (home office-) Schreibtisch angehen (ein Hoch auf die Selbstständigkeit!) und kann an gar nichts anderes denken, als an meinen kleinen Kerl und wie es ihm wohl geht. Ich bin sicher, er wird Spaß haben. Ich bin sicher, er packt das ganz prima. Ich bin sicher, dass eine ganz tolle Zeit für ihn anbricht.

Und dennoch blutet mein Herz.

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